Die Bröl – eine regionale Besonderheit
Das Einzugsgebiet der Bröl mit seinen einzigartigen Potentialen für eine dauerhafte Wiederansiedlung des Lachses steht im Fokus des Landesinteresses Nordrhein-Westfalens. Entsprechend groß ist das finanzielle Engagement des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:
In den nächsten Jahren wird für die ganzheitliche gütemäßige und strukturelle Entwicklung der Brölbäche eine Landesförderung in einem Volumen von rd. 9 Mio. Euro bereitgestellt; hiervon entfallen rd. 75 % auf technische Maßnahmen der Siedlungswasserwirtschaft und rd. 25 % auf Gewässerentwicklungs-maßnahmen.
Es ist der ganzheitliche Projektansatz, der dem PROjekt BRÖL des Aggerverbandes seine Wirkung auch über die Region hinaus verleiht.
Zwar zielt das PROjekt BRÖL primär auf die Wiederherstellung geeigneter Laich - und Lebensbedingungen für den Lachs als Leitart der Langdistanzwanderfische ab – dennoch ist der hiermit untrennbar verbundene Mehrwert für den Menschen an der Grenze zum Ballungsraum Köln-Bonn enorm:Die Entwicklung einer intakten Gewässerlandschaft innerhalb einer gewachsenen Kulturlandschaft, die Stärkung der regionalen Identität durch das vernetzende Element der Brölbäche, die Bewahrung eines einzigartigen Naturerbes für kommende Generationen und die Verbesserung des dezentralen Hochwasserschutzes – in diesen Aspekten verbirgt sich der gesellschaftliche Mehrwert des Projektes.
